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Drohneninspektion in der Prozessindustrie: 10 konkrete Anwendungsfälle

In der Prozessindustrie erreichen Drohnen schwer zugängliche Bereiche, ohne dass Personal auf Gerüste oder in Behälter muss. Dieser Artikel zeigt 10 praxisnahe Anwendungsfälle – von Tanks und Schornsteinen bis zu Rohrleitungen und feuerfesten Auskleidungen. Mit hochauflösenden Kameras, LiDAR und Thermografie liefern Drohnen detaillierte Daten, verkürzen Stillstände und erhöhen die Sicherheit.

Prozessindustrie: kürzerer Stillstand, Stunden statt Tage für die Inspektion

Die Prozessindustrie stellt hohe Anforderungen an Sicherheit und Genauigkeit – besonders bei Anlagen, die schwer zugänglich oder gefährlich sind. Unsere Drohne hält Stillstände kurz: Behälter, Kolonnen und Kessel werden für die Innenbefliegung in der Regel außer Betrieb genommen und freigegeben, die Inspektion selbst dauert aber Stunden statt Tage. Manche Anlagen, etwa Rohrbrücken von außen, können auch ohne Betriebsunterbrechung inspiziert werden.
In diesem Artikel zeigen wir 10 konkrete Anwendungsfälle – von Tanks und Schornsteinen bis zu Rohrleitungen und feuerfesten Auskleidungen – und was eine Drohneninspektion dort jeweils bringt.

  • Christian Engelke

1. Inspektion von Tanks und Behältern

Die Inspektion von Tanks und Behältern in der Prozessindustrie ist ein wichtiger Baustein der Betriebssicherheit. Der Tank wird für die Innenbefliegung außer Betrieb genommen, entleert und freigegeben. Die Drohne erfasst dann Innen- und Außenwände lückenlos, ohne Gerüst und ohne dass jemand einsteigen muss – der Stillstand wird kürzer.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Manuelle Inspektionen erfordern nach der Entleerung zusätzlich Gerüst und Befahrung durch Personal.
    • Erhöhte Risiken für Mitarbeiter in engen und gefährlichen Räumen.
    • Aufwendige und zeitintensive Schadenslokalisierung.
  • Typische Schadensbilder
    • Korrosion an Innen- und Außenwänden.
    • Risse in Beschichtungen oder Schweißnähten.
    • Sedimentablagerungen und Verunreinigungen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Kein Gerüst und keine Befahrung durch Personal nach der Tankentleerung.
    • Datenerfassung in Stunden statt Tagen, der Stillstand wird kürzer.
  • Sicherheit
    • Niemand muss in den Tank einsteigen.
    • Geringeres Risiko für Mitarbeiter bei der Inspektion.
  • Präzision
    • Aufnahmen aus der Nähe mit hochauflösenden Kameras.
    • LiDAR-Punktwolke, in der jede Auffälligkeit verortet ist.
Anwendungsbeispiele
  • Materialprüfung
    • Erkennung von Korrosion und Schäden an Innenwänden.
    • Überprüfung von Beschichtungen und Schweißnähten.
  • Reinigungsbedarf
    • Identifikation von Sedimenten oder Ablagerungen im Tank.
  • Langzeitüberwachung
    • Dokumentation des Zustands für den Vergleich mit früheren Inspektionen.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Frühzeitige Identifikation und gezielte Reparaturen.
    • Bessere Planung von Instandhaltungsmaßnahmen.
  • Kostensenkung
    • Kürzerer Stillstand, weil Gerüst und Befahrung entfallen.
  • Berichtswesen
    • Hochwertige Dokumentation durch Bild- und Videodaten.

2. Inspektion von Schornsteinen

Schornsteine und Abgaskanäle in der Prozessindustrie sind oft großer Hitze, chemischen Belastungen und Witterungseinflüssen ausgesetzt. Ihre regelmäßige Inspektion ist entscheidend, um Schäden frühzeitig zu erkennen und die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Von innen erfasst die ELIOS 3 Schornsteine und Abgaskanäle nach Abschaltung und Freigabe – ohne Gerüst und Kletterer. Mehr dazu auf unserer Seite zu Industrieöfen, Feuerfest und Abgaskanälen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern Gerüstbau oder den Einsatz von Industriekletterern.
    • Hoher Zeit- und Kostenaufwand.
    • Gefährliche Bedingungen durch große Höhen und Schadstoffe.
  • Typische Schadensbilder
    • Risse im Mauerwerk oder in Beschichtungen.
    • Korrosion von Metallringen und Verankerungen.
    • Ablagerungen durch Ruß oder chemische Rückstände.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Außen bei laufendem Betrieb, innen mit kürzerem Stillstand.
    • Kein Gerüstbau oder lange Vorbereitungszeiten notwendig.
  • Sicherheit
    • Keine Gefährdung durch Arbeiten in großen Höhen.
    • Geringeres Risiko für Mitarbeiter.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras und Zoom zeigen auch feine Risse.
    • Thermografie zur Erkennung von Hotspots oder Undichtigkeiten.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung des Mauerwerks auf Risse und Abplatzungen.
    • Erkennung von Korrosion an Metallkomponenten.
  • Reinigungsbedarf
    • Identifikation von Rußablagerungen oder chemischen Verunreinigungen.
  • Thermische Überprüfung
    • Lokalisierung von Hotspots oder Isolationsproblemen.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Behebung von Schäden anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Planung von Reparaturen und Reinigungsarbeiten.
  • Kostensenkung
    • Vermeidung von kostenintensivem Gerüstbau und langen Stillständen.
  • Berichtswesen
    • Detaillierte Dokumentation mit visuellen und thermischen Daten.

3. Inspektion von Rohrleitungen, Medienleitungen und Rohrbrücken

Rohrleitungen, Medienleitungen und Rohrbrücken sind zentrale Infrastrukturen in der Prozessindustrie, die Stoffe sicher und verlustarm transportieren. Regelmäßige Inspektionen sind entscheidend, um Schäden wie Korrosion, Lecks oder strukturelle Schwächen frühzeitig zu erkennen. Drohnen erfassen diese oft schwer zugänglichen Bereiche von außen, in der Regel während der Betrieb weiterläuft.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern aufwändigen Gerüstbau oder den Einsatz von Industriekletterern.
    • Gefährliche Arbeitsbedingungen, z. B. in großer Höhe oder in der Nähe chemischer Stoffe.
    • Manuelle Inspektionen langer Leitungsabschnitte dauern oft Tage und bleiben Stichproben.
  • Typische Schadensbilder
    • Korrosion an Rohr- und Brückenstrukturen.
    • Leckagen durch Materialermüdung oder Druckbelastung.
    • Verformungen oder Schwächungen an Trägern und Verankerungen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Lange Leitungsabschnitte und Brücken in Stunden statt Tagen erfasst.
    • Außenbefliegung bei laufendem Betrieb.
  • Sicherheit
    • Kein Einsatz von Kletterern oder Gerüsten erforderlich.
    • Geringes Risiko für Prüfer in gefährlichen Umgebungen.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras und Zoom zeigen auch feine Schäden.
    • Thermografie und LiDAR zur umfassenden Analyse.
Anwendungsbeispiele
  • Korrosionsprüfung
    • Identifikation von Rost und Schwächungen an Rohren und Verankerungen.
  • Leckageerkennung
    • Hinweise auf Lecks durch sichtbare Austritte oder Auffälligkeiten im Wärmebild.
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung von Trägern und Halterungen an Rohrbrücken.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Frühzeitige Erkennung von Schwachstellen reduziert Risiken.
  • Kostensenkung
    • Weniger Aufwand für Zugangsmaßnahmen und Stillstände.
  • Berichtswesen
    • Detaillierte Dokumentation mit Bildern, Wärmebildern und 3D-Punktwolke.

4. Inspektion von Kolonnen und Reaktoren

Kolonnen und Reaktoren in der Prozessindustrie müssen für eine Inspektion außer Betrieb genommen werden, um Schäden wie Materialermüdung, Korrosion oder Risse sicher zu erkennen. Mithilfe von Kameradrohnen und speziell entwickelten Drohnen für die Inneninspektion wie der ELIOS 3 lassen sich Kolonnen und Reaktoren von innen inspizieren, ohne dass jemand einsteigen muss – dort, wo Mannloch und Abstand der Einbauten genügend Platz lassen, etwa im Sumpf, im Kopf oder in leeren Schüssen. Das klären wir vorab anhand der Zeichnungen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern den Einsatz von Gerüsten, Seilzugang oder spezialisierter Ausrüstung.
    • Lange Stillstandszeiten der Anlage erhöhen die Kosten.
    • Gefährdung der Prüfer durch chemische Rückstände oder extreme Bedingungen.
  • Typische Schadensbilder
    • Korrosion an Innen- und Außenwänden.
    • Risse in feuerfesten Auskleidungen oder Schutzbeschichtungen.
    • Materialermüdung durch zyklische Belastungen und große Hitze.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Datenerfassung in Stunden statt Tagen nach der Freigabe.
    • Kürzerer Stillstand, weil Gerüst und Seilzugang entfallen.
  • Sicherheit
    • Keine Befahrung durch Personal.
    • Reduziertes Risiko durch den Einsatz von Drohnen wie der ELIOS 3.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras mit eigener Beleuchtung zeigen auch feine Schäden.
    • LiDAR erfasst die Geometrie als 3D-Punktwolke mit verorteten Auffälligkeiten.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung von Einbauten und Schutzschichten.
    • Identifikation von Korrosion, Rissen und Verformungen.
  • Thermische Analyse
    • Von außen bei laufendem Betrieb: Hinweise auf Isolationsschäden im Wärmebild.
  • Enger Zugang
    • Inspektionen in engen Bereichen mit der ELIOS 3 oder anderen Drohnen für die Inneninspektion.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Planung der Instandhaltung mit dem Inspektionsbericht.
  • Kostensenkung
    • Reduktion der Stillstandszeiten und geringere Inspektionskosten.
  • Berichtswesen
    • Dokumentation mit hochauflösenden Bildern und 3D-Punktwolke.

5. Inspektion von Kühltürmen

Kühltürme spielen eine zentrale Rolle in der Prozessindustrie, insbesondere in Kraftwerken und großen Industrieanlagen. Regelmäßige Inspektionen sind entscheidend, um strukturelle Schwächen, Korrosion oder Ablagerungen frühzeitig zu erkennen. Drohnen erfassen Kühltürme ohne Gerüst und Kletterer: von außen bei laufendem Betrieb, die Innenschale nach der Abschaltung, weil Schwaden und Ventilatoren den Flug im Betrieb nicht zulassen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern aufwändige Gerüste oder Industriekletterer.
    • Gefährdung der Prüfer durch Arbeiten in großen Höhen und engen Bereichen.
    • Hoher Zeit- und Kostenaufwand durch lange Vorbereitungszeiten.
  • Typische Schadensbilder
    • Risse und Abplatzungen in Beton- oder Stahlstrukturen.
    • Korrosion an tragenden Elementen oder Verbindungspunkten.
    • Ablagerungen oder Verstopfungen, die den Kühlprozess beeinträchtigen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Kurze Vorbereitung ohne Gerüstaufbau.
    • Datenerfassung in Stunden statt Tagen.
  • Sicherheit
    • Kein Einsatz von Gerüsten oder Kletterern notwendig.
    • Geringeres Risiko für Mitarbeiter, weil niemand in die Höhe muss.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras und Zoom zeigen auch feine Risse.
    • Thermografie zur Analyse von Wärmeunterschieden und Hotspots.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Erkennung von Rissen und Abplatzungen in Beton- oder Stahlstrukturen.
    • Dokumentation der Korrosion an tragenden Elementen.
  • Thermische Analyse
    • Identifikation von Wärmeabweichungen im Kühlprozess.
  • Reinigungsbedarf
    • Feststellung von Verstopfungen oder Ablagerungen, die die Kühlleistung beeinträchtigen.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Planung der Instandhaltung mit dem Inspektionsbericht.
  • Kostensenkung
    • Vermeidung von kostenintensivem Gerüstbau und langen Stillstandszeiten.
  • Berichtswesen
    • Dokumentation mit hochauflösenden Bildern, Wärmebildern und 3D-Punktwolke.

6. Inspektion von Wärmetauschern und Kondensatoren

Wärmetauscher und Kondensatoren sind essenzielle Komponenten in der Prozessindustrie, die eine wirksame Wärmeübertragung gewährleisten. Regelmäßige Inspektionen sind erforderlich, um Verunreinigungen, Ablagerungen oder strukturelle Schäden frühzeitig zu erkennen. Drohnen erfassen die Außenseite und – bei geöffneten, freigegebenen Apparaten – zugängliche Innenbereiche, etwa die Wasserkammern großer Kondensatoren. Das Innere einzelner Rohre im Bündel erreicht eine Drohne nicht; dafür gibt es eigene Prüfverfahren.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern teilweise Demontage der Anlage für eine vollständige Inspektion.
    • Gefährdung der Prüfer durch chemische Rückstände oder Hitze.
    • Hoher Zeit- und Kostenaufwand durch komplexe Zugangswege.
  • Typische Schadensbilder
    • Verunreinigungen und Ablagerungen in den Wärmeübertragungsflächen.
    • Risse oder Materialermüdung an kritischen Verbindungsstellen.
    • Korrosion durch chemische oder feuchte Umgebungen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Zugängliche Bereiche ohne Gerüst erfassen.
    • Kürzerer Stillstand bei geöffneten Apparaten.
  • Sicherheit
    • Kein direkter Kontakt mit heißen oder chemischen Bereichen notwendig.
    • Reduzierung von Risiken durch ferngesteuerte Inspektionen.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras zeigen Ablagerungen und Schäden im Detail.
    • Thermografie zur Analyse der Wärmeverteilung und von Hotspots.
Anwendungsbeispiele
  • Reinigungsbedarf
    • Feststellung von Ablagerungen oder Verstopfungen, die die Wärmeübertragung beeinträchtigen.
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung von Schweißnähten und Verbindungsstellen auf Risse und Korrosion.
  • Thermische Analyse
    • Hinweise auf Bereiche mit schlechter Wärmeübertragung anhand von Wärmeabweichungen.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reinigungs- und Reparaturmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Wartungsplanung mit dem Inspektionsbericht.
  • Kostensenkung
    • Reduktion der Stillstandszeiten und geringere Inspektionskosten.
  • Berichtswesen
    • Dokumentation mit hochauflösenden Bildern und Wärmebildern.

7. Inspektion von Lager- und Produktionshallen

Lager- und Produktionshallen beherbergen oft komplexe Anlagen und Infrastruktur, die regelmäßig überprüft werden müssen, um die Sicherheit und Betriebsfähigkeit zu gewährleisten. Inspektionen von Dächern, Tragstrukturen und technischen Einrichtungen lassen sich mit Drohnen ohne Gerüst und Hebebühne durchführen; der Hallenbetrieb wird dabei kaum beeinträchtigt.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern Hebebühnen, Gerüste oder Industriekletterer.
    • Zeitintensive Zugangsmaßnahmen und mögliche Betriebsunterbrechungen.
    • Gefährdung der Prüfer durch Arbeiten in großen Höhen oder engen Bereichen.
  • Typische Schadensbilder
    • Risse und Korrosion an Tragstrukturen und Verbindungspunkten.
    • Beschädigungen oder Verformungen an Dächern oder Kranbahnen.
    • Ansammlungen von Staub oder anderen Rückständen, die Sicherheitsrisiken darstellen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Große Flächen ohne Hebebühne und Gerüst in Stunden statt Tagen erfasst.
    • Der Hallenbetrieb läuft weitgehend weiter.
  • Sicherheit
    • Niemand muss auf Hebebühne oder Dach.
    • Reduziertes Risiko für Mitarbeiter durch ferngesteuerte Drohneneinsätze.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras und LiDAR für eine detaillierte Schadensdokumentation.
    • Thermografie zur Analyse von Isolationsproblemen oder Leckagen.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung von Trägern, Dächern und Kranbahnen auf Risse und Verformungen.
    • Identifikation von Korrosion oder anderen Materialschäden.
  • Reinigungsbedarf
    • Feststellung von Ansammlungen wie Staub, Schmutz oder Rückständen.
  • Wärmeverluste
    • Analyse von Wärmeverlusten oder Isolationsproblemen mittels Thermografie.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturen und Reinigungsmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Wartungsplanung mit dem Inspektionsbericht.
  • Kostensenkung
    • Reduktion der Betriebsunterbrechungen und geringere Inspektionskosten.
  • Berichtswesen
    • Detaillierte Dokumentation mit Bildern, Thermografien und LiDAR-Daten.

8. Inspektion von Förderanlagen und Kranbahnen

Förderanlagen und Kranbahnen sind kritische Komponenten in Lager- und Produktionshallen, die oft hohen Belastungen ausgesetzt sind. Regelmäßige Inspektionen sind unerlässlich, um Sicherheitsrisiken und Ausfälle zu vermeiden. Drohnen erfassen diese Anlagen ohne Hebebühne und Gerüst, auch in schwer zugänglichen Bereichen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern den Einsatz von Hebebühnen, Gerüsten oder Kletterern.
    • Zeitintensiv und oft mit Betriebsunterbrechungen verbunden.
    • Gefährdung der Prüfer durch Arbeiten in großer Höhe oder bewegliche Teile.
  • Typische Schadensbilder
    • Korrosion und Risse an Tragstrukturen und Verbindungspunkten.
    • Beschädigungen an Rollen, Schienen oder Antriebskomponenten.
    • Lockerungen oder Materialermüdung an Schraubverbindungen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Keine Hebebühne, kein Gerüst.
    • Kurze Sperrung statt langer Stillstände.
  • Sicherheit
    • Niemand muss auf die Kranbahn.
    • Reduzierung von Risiken durch kontaktlose Drohneneinsätze.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras und Zoom zeigen Schäden im Detail.
    • Wärmebildaufnahmen direkt nach dem Betrieb zeigen auffällige Erwärmung an beweglichen Teilen.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Überprüfung von Tragwerken, Schienen und Laufrollen auf Risse und Korrosion.
    • Sichtkontrolle von Schraubverbindungen und Verschleißteilen.
  • Thermische Analyse
    • Erkennung von Hotspots bei beweglichen Komponenten wie Lagern oder Antrieben.
  • Langzeitüberwachung
    • Regelmäßige Inspektionen zur Vermeidung von Ausfällen und Sicherheitsrisiken.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Planung der Wartungsintervalle mit dem Inspektionsbericht.
  • Kostensenkung
    • Weniger Stillstandszeiten und geringere Inspektionskosten.
  • Berichtswesen
    • Detaillierte Dokumentation mit Bildern, Wärmebildern und verorteten Befunden.

9. Erkennung von thermischen Anomalien

Thermische Anomalien wie Hotspots oder Wärmeverluste können auf Probleme wie Leckagen, Isolationsfehler oder Überhitzung hinweisen. In der Prozessindustrie hilft ihre frühzeitige Erkennung, Ausfälle und Energieverluste zu vermeiden. Drohnen mit Wärmebildkamera zeigen solche Auffälligkeiten von außen, ohne den Betrieb zu unterbrechen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern aufwändige Zugangsmethoden, z. B. Hebebühnen oder Kletterer.
    • Oft nur manuelle Messungen an einzelnen Stellen möglich.
    • Gefährdung der Prüfer durch Hitze oder chemische Rückstände.
  • Typische Problemstellen
    • Hotspots an elektrischen oder mechanischen Komponenten.
    • Wärmeverluste an schlecht isolierten Leitungen oder Anlagen.
    • Wärmeanomalien durch Leckagen oder Prozessstörungen.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Flächendeckende Überprüfung ohne Unterbrechung des Betriebs.
    • Erfassung der Wärmeverteilung großer Bereiche in Stunden statt Tagen.
  • Sicherheit
    • Keine direkte Exposition gegenüber heißen oder gefährlichen Bereichen.
    • Geringeres Risiko für Prüfer durch berührungslose Aufnahmen.
  • Präzision
    • Wärmebildkameras zeigen auch geringe Wärmeunterschiede.
    • Verortung der Auffälligkeiten im Inspektionsbericht.
Anwendungsbeispiele
  • Leckageerkennung
    • Lokalisierung von Lecks in Rohrleitungen oder Tanks anhand von Veränderungen im Wärmebild.
  • Wärmeverluste
    • Analyse von Wärmeverlusten an Isolierungen oder Leitungen.
  • Hotspot-Identifikation
    • Erkennung von Überhitzung an mechanischen oder elektrischen Bauteilen.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturen anhand verorteter Wärmebildbefunde.
    • Frühzeitige Erkennung von Wärmeverlusten und Sicherheitsrisiken.
  • Kostensenkung
    • Vermeidung von teuren Ausfällen durch rechtzeitige Reparaturen.
  • Berichtswesen
    • Dokumentation mit Wärmebildern und verorteten Auffälligkeiten.

10. Überprüfung von feuerfesten Auskleidungen

Feuerfeste Auskleidungen in Industrieöfen, Reaktoren und anderen thermisch belasteten Anlagen sind entscheidend für den Schutz der Struktur und den sicheren Betrieb. Regelmäßige Inspektionen sind erforderlich, um Risse, Abplatzungen oder Materialermüdung frühzeitig zu erkennen. Nach Abschaltung und Freigabe erfasst die Drohne diese oft schwer zugänglichen Bereiche ohne Gerüst, selbst in komplexen Geometrien oder engen Räumen.

Herausforderungen bei der Inspektion
  • Traditionelle Methoden
    • Erfordern aufwändigen Zugang mit Gerüsten oder Kletterern.
    • Gefährdung der Prüfer durch Restwärme oder beengte Verhältnisse.
    • Lange Stillstandszeiten der Anlage erhöhen die Kosten.
  • Typische Schadensbilder
    • Risse und Abplatzungen in der feuerfesten Auskleidung.
    • Materialermüdung durch thermische Zyklen und chemische Einflüsse.
    • Hohlräume oder Ablösungen zwischen Auskleidung und Struktur.
Vorteile der Drohneninspektion
  • Weniger Aufwand
    • Datenerfassung in Stunden statt Tagen, auch bei komplexen Geometrien.
    • Kürzerer Stillstand, weil Gerüst und Befahrung entfallen.
  • Sicherheit
    • Kein Betreten von gefährlichen Bereichen durch Prüfer erforderlich.
    • Geringeres Risiko, weil die ELIOS 3 statt Personal in die Anlage fliegt.
  • Präzision
    • Hochauflösende Kameras zeigen auch feine Risse und Abplatzungen.
    • LiDAR erfasst die Geometrie als 3D-Punktwolke mit verorteten Auffälligkeiten.
Anwendungsbeispiele
  • Strukturanalyse
    • Erkennung von Rissen, Abplatzungen und sichtbaren Ablösungen in der Auskleidung.
  • Thermische Prüfung
    • Wärmebild der Außenhaut im Betrieb zeigt Hinweise auf schadhafte Auskleidung.
  • Langzeitüberwachung
    • Regelmäßige Dokumentation, damit Ihre Sachverständigen Alterung und Verschleiß über die Jahre vergleichen können.
Ergebnisse der Drohneninspektion
  • Verbesserte Wartung
    • Gezielte Reparaturmaßnahmen anhand verorteter Befunde.
    • Bessere Planung der Instandhaltungsmaßnahmen.
  • Kostensenkung
    • Reduktion von Stillstandszeiten und geringere Inspektionskosten.
  • Berichtswesen
    • Detaillierte Dokumentation mit hochauflösenden Bildern und 3D-Punktwolke.

Tanks, Rohrbrücken und Auskleidungen prüfen – ohne Gerüst, Kran und Kletterer

Drohnen haben sich in der Prozessindustrie als Werkzeug für Inspektionen etabliert. Sie erfassen Tanks, Schornsteine, Rohrbrücken oder feuerfeste Auskleidungen – auch in schwer zugänglichen und gefährlichen Bereichen.
Hochauflösende Kameras, Thermografie und LiDAR liefern Daten, die die Sicherheit erhöhen und die Planung von Wartung und Reparaturen erleichtern. Im Vergleich zu Gerüst, Kran und Kletterern verkürzen Drohneninspektionen Stillstände. Ihre Inspektionskosten können um bis zu 80 % sinken, weil Gerüst, Kran und Kletterer entfallen.
Ob für präventive Instandhaltung, akute Schadensanalysen oder die Dokumentation von Reparaturen: Sie erhalten einen Inspektionsbericht mit Fotos, Videos, 3D-Punktwolke und verorteten Auffälligkeiten, auf dessen Grundlage Ihre Sachverständigen bewerten. Mehr zur Innenbefliegung finden Sie auf unserer Seite zur Inspektion mit der ELIOS 3.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bieten Drohneninspektionen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden?
Drohnen erfassen schwer zugängliche Bereiche ohne Gerüst, Kran oder Kletterer, lückenlos statt in Stichproben und in Stunden statt Tagen. Stillstände werden kürzer, die Kosten sinken, und jede Auffälligkeit ist in der 3D-Punktwolke verortet. Messungen mit Kontakt zum Bauteil und die Bewertung übernehmen Ihre Sachverständigen.
Sind Drohneninspektionen auch in beengten Räumen möglich?
Ja, speziell entwickelte Drohnen für die Inneninspektion wie die ELIOS 3 sind für Inspektionen in engen oder gefährlichen Bereichen wie Tanks, Kolonnen und Reaktoren konzipiert – in Kolonnen und Reaktoren dort, wo Mannloch und Einbauten genügend Platz lassen.
Muss die Anlage für eine Drohneninspektion außer Betrieb genommen werden?
Das hängt von der Anlage ab. Behälter, Kolonnen, Reaktoren und Schornsteine innen werden für die Innenbefliegung außer Betrieb genommen und freigegeben; der Stillstand wird kürzer, weil Gerüst und Befahrung entfallen. Rohrbrücken von außen und viele Hallenbereiche inspizieren wir bei laufendem Betrieb.
Welche Technologien kommen bei Drohneninspektionen zum Einsatz?
Neben hochauflösenden Kameras nutzen Drohnen LiDAR für 3D-Punktwolken und Wärmebildkameras für thermische Auffälligkeiten. Wanddicken misst der Sachverständige bei Bedarf gezielt per Ultraschall an den im Inspektionsbericht markierten Stellen.
Wie lange dauert eine Drohneninspektion?
Die Dauer hängt von Größe und Zugang der Anlage ab. Die Befliegung selbst dauert meist Stunden statt Tage.
Welche Schäden zeigen die Aufnahmen?
Die Aufnahmen zeigen Korrosion, Risse, Verformungen, Ablagerungen und thermische Auffälligkeiten wie Hotspots oder Wärmeverluste an der Oberfläche. Wanddicke, verdeckte Schäden und exakte Rissbreiten erfasst eine Drohne nicht; dafür sind Messungen am Bauteil nötig.
Wie werden die Ergebnisse der Drohneninspektion dokumentiert?
Sie erhalten einen Inspektionsbericht mit hochauflösenden Fotos, Videos und – je nach Einsatz – LiDAR- oder Wärmebilddaten mit verorteten Auffälligkeiten. Er dient Ihren Sachverständigen als Grundlage für Bewertung und Reparaturplanung.
Sind Drohneninspektionen in explosionsgefährdeten Bereichen möglich?
Unsere Drohnen sind nicht Ex-geschützt. Ob und unter welchen Bedingungen sie in einem explosionsgefährdeten Bereich fliegen dürfen, entscheidet der Betreiber.
Welche Anlagen können mit Drohnen inspiziert werden?
Drohnen können für eine Vielzahl von Anlagen eingesetzt werden, darunter Tanks, Schornsteine, Rohrleitungen, Rohrbrücken, Kühltürme, Kolonnen, Reaktoren, Kranbahnen und Industrieöfen.
Wie oft sollten Drohneninspektionen durchgeführt werden?
Die Häufigkeit richtet sich nach der Anlage, den Prüffristen und den Vorgaben des Betreibers. Häufig bietet sich an, die Befliegung in ohnehin geplante Revisionen und Stillstände einzubinden.